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Schulbegleitung im Homeschooling

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„Wir sind sehr erfreut und erleichtert, dass Schulbegleitung trotz aller Schwierigkeiten auch im Homeschooling gut funktionieren kann!“ Petra Osterheider leitet den Fachbereich Schulbegleitung bei der Lebenshilfe Münster und zieht nach den zweiten Corona-Osterferien Bilanz.

„Wir sind sehr erfreut und erleichtert, dass Schulbegleitung trotz aller Schwierigkeiten auch im Homeschooling gut funktionieren kann!“ Petra Osterheider leitet den Fachbereich Schulbegleitung bei der Lebenshilfe Münster und zieht nach den zweiten Corona-Osterferien Bilanz. Sie und ihr Team koordinieren die Schulbegleitung von rund 460 Schüler*innen mit Beeinträchtigung an insgesamt 65 verschiedenen Schulen in Münster. „Für die Kinder und Jugendlichen, die wir begleiten, ist der Schulalltag auch ohne Corona schon eine Herausforderung. Man kann sich leicht vorstellen, wie dieser Alltag durch den ständigen Wechsel von Vollpräsenz, Teilpräsenz und Distanzunterricht durcheinandergebracht und zusätzlich erschwert wird.“ Umso mehr wisse sie das Engagement der Schulbegleiter*innen und die Geduld der Eltern in den letzten 14 Monaten zu schätzen. 

Koordination Schulbegleitung
Koordination Schulbegleitung

Annika Kremer und Marius von Horbatschewsky vom Koordinationsteam sind im engen Austausch mit den Schulbegleiter*innen und berichten: „Sie haben wirklich viel Flexibilität bewiesen und sich spontan auf Wechselunterricht, Online-Begleitung und Notbetreuung eingestellt.“ Seit dem zweiten Lockdown nimmt die Zahl der Schüler*innen zu, die für die Unterstützung im Distanzunterricht das Angebot einer Schulbegleitung zu Hause annehmen – mittlerweile unterstützen gut die Hälfte aller Schulbegleiter*innen im privaten Umfeld. Eine Schulbegleitung in den eigenen vier Wänden verlange allen Beteiligten ein hohes Maß an Vertrauen ab, erläutert Kremer: „Deshalb gibt es auch klare Bedingungen. Eltern, Schüler*in und Schulbegleiter*in müssen zustimmen, es muss einen geeigneten Lernraum geben, die hygienischen Rahmenbedingungen müssen eingehalten werden und ein Elternteil muss zu Hause sein“.
Bei regelmäßigen Austauschtreffen kommen Schulbegleiter*innen online zusammen, berichten den Koordinator*innen von ihren Erfahrungen und tauschen Tipps aus. „Wir haben selber nicht damit gerechnet, aber die Rückmeldungen sind enorm positiv! Natürlich geht man sich ohne Ablenkung durch andere Klassenkameraden schneller mal auf die Nerven – aber mittlerweile haben alle ganz individuell gute Strategien entwickelt, damit umzugehen.“ Überwiegend würden die Schüler*innen mit der vergleichsweise intensiven und konzentrierten Betreuung auch Lernfortschritte machen, so Osterheider. „Und das ist in diesen Corona-Zeiten doch wirklich einmal eine gute Nachricht!“

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