Seite empfehlen

Lebenshilfe auf dem Mühlenhof

„Früher hatten die Kinder keine Tornister, sondern kleine Kästen – darin war Platz für ein Bütterchen und für die Kreide. Die Hinterseite des Kastens wurde zum Schreiben in der Schule benutzt. Tja, und wenn Mariechen fleißig war und viel geschrieben hat – dann hatte sie ,einiges auf dem Kasten‘!“. Diese und andere Redewendungen erklärte Kiepenkerl Bernhard Sieben bei einer Zeitreise durch das Münsterland. Er und seine Kiepenkerl-Kollegen führten Mitglieder und Freunde der Lebenshilfe Münster durch die historischen Gebäude auf dem Mühlenhof-Gelände und berichteten dabei von aus heutiger Sicht kuriosen Sitten: „Vor 200 Jahren fragte keiner danach, wann der Mensch zu müde zum Arbeiten war! Feierabend gab es erst, wenn das Pferd nicht mehr konnte!“

Beendet wurde die launige Führung im „Gräftenhof“. An der „westfälischen Kaffeetafel“ konnten die Mitglieder bei Kaffee, Kuchen, Rosinenbrot und deftigem Schinken gemütlich klönen. Doris Langenkamp, Vorsitzende der Lebenshilfe, hatte mit dem Vorstand zu der Aktion eingeladen und freute sich über die rege Teilnahme und die herzliche Atmosphäre: „Unser Verein lebt durch unsere Mitglieder – und jede Mitgliederaktion ist immer wieder wie ein großes Familientreffen!“

© 2017 Lebenshilfe Münster e. V. - 48143 Münster, Windthorststraße 7, E-Mail: info@lebenshilfe-muenster.de